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Alle Musik-Reviews auf einen Blick
  • Preaching to the converted – oder Selbstvergewisserungs-Punkrock aus Leipzig, der zwar nicht falsch ist, weil er das Richtige anspricht, mir aber eine deutliche Spur zu direkt ist. Ich kann aus diesen Gründen ja schon lange keinen Deutschpunk mehr hören. Es bringt mir persönlich nichts, wenn ich das höre, was man als guten linken Konsens betrachten

  • Das Label Threat From The Past hat schon mit so einigen Wiederveröffentlichungen für Furore gesorgt und einmal mehr schafft es zu überraschen. Tatsächlich gibt es die TOD/STF Split das erste Mal seit 1988 wieder auf Vinyl. Allerspätestens jetzt sollten FreundInnen des 80er Euro-Hardcores aufhorchen. Die Platte erschien damals auf X-Port Plater, dem Label des SO

  • Razzia – Am Rande von Berlin (CD-Digipak) Rezension von Ronja, erscheint als 2xLP und CD bei Major Label. Ein neues Razzia-Album ist raus, halleluja. Eine Band, die nach diversen Besetzungswechseln, Enthaltsamkeitsphasen und einem gelungenen Comeback vor ein paar Jahren nun nochmal ganz neue Songs rausgehauen hat. Bei derlei Veröffentlichungen gibt es erfahrungsgemäß eine 50/50 Chance

  • Ich muss zugeben, dass ich mit dem neuen Album der Toten Crackhuren im Kofferraum ein bisschen Achterbahn fuhr. Nach anfänglicher Euphorie schlich sich leichte Enttäuschung ein, die aber nach mehrfachem Hören wieder verflog. „bitchlifecrisis“ ist das Coming Of Age-Werk der rein weiblich besetzten Berliner Partyband geworden. Doch jede Party ist mal vorbei und man liegt

  • Kennt jemand Kackschlacht aus Braunschweig ? 2-Mann-Band, wie auch diese hier. Der Spaß an der Sache ist wohl gleich, nur die Musik ist komplett anders. Emotionaler Garagen-Punk aus Bielefeld. Fängt ja schließlich beides mit B an. Mir ist das gerade etwas zu lahm, aber die Synthie-Parts gefallen sehr gut. Und einfallen lassen haben sich David

  • DIE DORKS scheinen ja in aller Munde zu sein: diverse erfolgreiche Festivalsommer im Sack, unfreiwillige Werbung von AfD-Höcke im Bundestag und das viral gegangene „Kriminelle Bayern“ Shirtmotiv. Was kommt als nächstes? Na klar, ’ne neue Scheibe. Und bei dieser wird schnell klar, dass sie zumindest musikalisch so unberechenbar zu sein scheint wie ein jedes JBO-Album.

  • 1 Jahre nach „Sorry State Of Affairs“ kommen die Frankfurter SCHEISSE MINNELLI rund um US-Exilant Sam McGuire mit ’ner neuen Scheibe um die Ecke gerollt. Und ein Mal mehr können sich Fans der Band auf einen großartigen Soundtrack zur nächsten Skate-Session freuen, d.h. Natürlich als Skateboarder noch Punk und Hardcore zum Trittbrettfahren hörten. Persönliche Geschichten

  • Seit 2002 is die Band aus Stoudsburg in Pennsylvannia schon unterwegs, hat auch bereits schon eine ganze Reihe von Alben veröffentlicht und zeigt den Kollegen vom Big Apple hier erneut, wie man zeitgemäßen NY-Hardcore macht, der sich seiner Punk-Roots nicht schämt, aber sich auch vor dem Einsatz etwas moderner Elemente nicht scheut. Wer sich nicht

  • Hier kommt mal wieder eine der fähigeren und innovativeren 80s-HC-Punk-Bands. Außergewöhnliche Singstimme, hohes Tempo und fähiges Songwriting. Die Jungs nehmen sich im Begleitschreiben selbst etwas auf die Schippe und sagen, dass 4 weiße Cis-Männer textlich nicht viel Neues zu berichten haben. So weit, so ehrlich, allerdings hätten die Songs grade deswegen ein bisschen abwechslungsreicher sein

  • Dieser Tape Sampler bietet einen schönen Überblick von aktuellen Hamburger Bands, die alle D.I.Y auf ihre Fahnen schreiben. Nachdem 2014 die erste Ausgabe auf Uga Uga Tapes erschienen ist, legt das Tapelabel hier mit Bands wie KAPOT, BRAINDEAD, TRÜMMERRATTEN, BIJOU IGITT oder auch EAT THE BITCH nach, um nur ein paar wenige zu nennen. Von

  • „Allstar“-Kapelle mit Mitgliedern von im Ruhrpott nicht unbekannten Bands wie unter anderem SS-KALIERT & MANEGE FREI, dementsprechend ist dat gute Stück für ein Demo auch schon verdammt ausgefeilt ausgefallen. Die drei enthaltenen Songs treten ordentlich Arsch, ohne dabei den Einsatz der höher gelegenen Regionen des menschlichen Körpers wie dem Gehirn zu vernachlässigen. Das erste Stück

  • Jad heißt so viel wie Gift oder Boshaftigkeit auf polnisch. Das passt ganz gut zu dieser neuen HC-Truppe aus Warschau. Hier wird drei Songs lang dem asozialen, modernen Hardcore gefrönt. Hall auf der Stimme, knatternder, böser Bass, meist im Midtempo gehaltener Stomp-Beat. Könnte ohne Problem aus Nuke York kommen. Kaputt, räudig, in die Fresse. Absolut

  • Eine Band, die zehn Jahre nach Grunge mal für einige Jahre Grunge gespielt hat, sich dann für fünf Jahre quasi auflöste und nun wieder musiziert, zeigt mir, wie alt ich bin. Ich kenne sie noch, die Zeiten, als Musik wie diese hier schäl angehört wurde. Die neue Zeit kam mit Nirvana und dem Tag, als

  • Raw-Rehearsal-Recordings einer Heavy Metal !!! – Punk Band aus Göttingen. 8 Songs inklusive Intro-Sample und Girlschool-Cover. Alles sehr Old-School-Metalig mit ner starken Punk-Kante. Was echt ne geile Ausnahme in der überproduzierten Metal-Welt darstellt. Okay, die Proberaumaufnahmen sind jetzt keine Bombe und saufen tun Goddess Of Hell und ihre Jungs wohl auch gerne, das hört man

  • Beim noch recht jungen NO SPIRIT-Fanzine aus Hamburg steht mittlerweile die zweite Veröffentlichung an und es ist eine wunderbare Compilation geworden, quasi das perfekte Mixtape, das man nicht selber aufgenommen hat. Außerdem ist das Tape eine wunderbare Möglichkeit, mal wieder neue und frische DIY-Bands aus Europa (mit einer Ausnahme) zu entdecken. Auch Hamburg kommt nicht

  • Zählt dat eigentlich unter Humor, oder is dat schon Kunst, wenn man ne Platte „ Constructive Summer“ tauft, aus Hamburg kommt und dann auf dem Cover seines Tonträgers Laub auf ner nassen Straße abbildet? Funpunk gibt es hier jedenfalls nicht von den ARTERIALS, aber da sich im Bandname der ARTERIALS auch dat Wort „art“ versteckt,

  • Prominent besetzte Garagenkapelle, nach dem namensgebenden Gitarristen und Sänger Jon Von benannt, die hier 4 Cover zum Besten gibt. Mitglieder von JON AND THE VONS haben unter anderem schon bei den RIP OFFs, MR. T EXPERIENCE, den LES TERRIBLES, den PROTOKIDS und den LES BRAQUERS gespielt. Die bei You-Tube hochgeladenen Live-Aufnahmen versprechen auch echt ne

  • Die Italiener frönen hier auf der „ Street Values“ sozusagen dem Proto-Punk alter NYer Schule. Funktioniert gut, hat in seiner schlichten Schönheit und dem leichten Hauch von Glam auch hier und da etwas von den großartigen GIUDA, deren Heimat ja auch der Stiefel is. Der Sound der IDOL LIPS orientiert sich aber insgesamt doch etwas

  • Ordentliche Mixtur aus Punk und Rhythm & Blues, Rock und Garagenklängen mit weiblichem Gesang, erinnert aber auch an so Protopunk-Zeux wie die NY DOLLS, STOOGES und stark davon beeinflusste Kapellen wie die HUMPERS. Wobei nicht so dreckig wie Letztere, aber auch nicht so sauber rockig wie die neueren Sachen der DOLLS. Manche Songs kommen vergleichsweise

  • Groovy, sexy Melange aus Rythm & Blues, Rock’n’Roll, Surf, Soul und fast allem wat sonst noch so in der Garage zuhause is. Getragen wird das Ganze hauptsächlich von der ausgesprochen charmanten Stimme von Sängerin Myriam Swanson. Wären zu Zeiten, als Quentin Tarentino auf dem Höhepunkt seines Schaffens war, wahrscheinlich reich geworden. Talentiert genug dafür wären

  • Wo sich die HOSEN auf ihrem aktuellen Album in Sachen Sound immer mehr so Statisten wie Max Giesinger annähern, liefern CASHBAR CLUB auf ihrem Album eigentlich ganz ordentliche Mucke ab. Die „Welcome To The“ is zumindest kein Anwärter auf dat schlechteste Album des letzten Jahrzehnts, im Prinzip is dat „Laune der Natur“ Album ja auch

  • Das hübsche Comic-Cover mit der knapp bekleideten Latex-Schönheit mit den lila Haaren weckt in Verbindung mit dem Titel der Platte („Libido“) starke Assoziationen Richtung Ende der 60er des letzten Jahrhunderts entstandener Science Fiction Streifen wie beispielsweise „Barbarella“ (mit Jane Fonda in der Hauptrolle) bei mir, die Astronautin der AUTORAMAS trägt auch einen ähnlichen knapp geschnittenen

  • Gestandene Herren aus Hamburg, die einiges an Banderfahrung mitbringen, haben sich im Kamikaze Klan zusammengefunden, um „Punkrock mit Aussage“ unters Volk zu bringen. Ok, das analysieren wir mal. Der hier dargebotene Punkrock hat die Betonung auf Rock und scheppert so im Midtempobereich daher. Ist ganz ok, aber mit dem heiseren Gesang konnte ich mich nach

  • Muss gestehen, dass ich mit dem Album hier wesentlich mehr anfangen kann, als mit einem Großteil des eigenen Materials der MAD CADDIES. Auf der „Punk Rocksteady“ wildern sich die verrückten Golfjungen sozusagen durch fremdes Material und treffen dabei auch definitiv öfter mit ihrem Ska-Punk als Bill Murray im Film „Caddyshack“. Erwischt hat es beispielsweise OPERATION

  • Kämpferischer linksradikaler Rap aus Hamburg mit schön rauher Stimme vorgetragen. Kommt zwar nicht ganz an die Stimme von Ferris ran, aber das ist ja auch unmöglich. Thematisiert werden Gentrifidingsbums, Verdrängung, Hamburger Bullenterror, Juppieschweine, wilde Hamburger Mädels mit Stahlkappen-Chucks, Maskulinität im Rap und so weiter. Unterlegt wird das größtenteils mit klassischen Boom Bap Beats und vielen

  • Relativ frische Band um Dan Wall aka D. „Süpürgesi“ Vacuum & noch wesentlich bekannter unter seinem Psydonym Danny Violence, welcher hier bei BOOGIE HAMMER gleich Gesang & Gitarre übernommen hat und sich zuvor seine Sporen bereits unter anderem bei so namhaften Kapellen wie GENOCIDE SS/ GENOCIDE SUPERSTARS, THE ACCIDENTS und VOICE OF A GENERATION verdient

  • Nicht gerade der typische Bomben-Sound, aber dennoch voll auf meinem Schirm, bereits die „Unanswered Hymns“ ist bei mir öfters gelaufen. Der neue Output steht dem in nichts nach! Doom Metal vom feinsten mit einer ordentlichen Prise Sludge abgeschmeckt. Die äußerst charismatische Sängerin gibt dem ganzen dann den perfekten Schliff und ist auch Live wirklich sehr

  • Hier nun bereits das dritte Album der Berliner Analog-Punks. Wirken merklich gereifter als auf den vorausgegangenen Alben. Die Kollegen haben immer noch einen gewissen Mod- und 77er-Insel-Punk-Appeal, kommen hier in musikalischer Hinsicht aber unterm Strich auch etwas gedrosselter und vergleichsweise überlegter aus den Boxen. Selbst die moderneren Elemente laufen aufgrund des warmen Analogsounds ziemlich rund.

  • Vier Bands teilen sich diesen schicken kleinen Oi!-Sampler, der anlässlich des 10jährigen Jubiläums von R.A.S.H. Leipzig erscheint. FONTANELLE erklären gleich im Opener, dass Skinhead keineswegs für Vaterlandstreue, sondern für Klassenkampf, Antikapitalismus und Internationale Solidarität steht. FLAG SMASHER arbeiten danach kritisch auf, was im spanischen Bürgerkrieg schief gelaufen ist. THE SPARTANICS auf der B-Seite richten sich

  • War schon für die letzte Ausgabe vorgesehen, ist mir aber irgendwie durchgegangen. Schade eigentlich, denn die letzte Gang kann einiges. Fusswippfreundliche Punkrockmelodien, Frauengesang zwischen zuckersüß und Wut rausschreien. Brauchbare Scheibe allemal. (Fat Wreckords) Häktor   Hier geht es zur Homepage von THE LAST GANG…  hier zur Facebook-Seite von Fat Wreck… und hier gibt es die

  • Bereits die 5. Platte der Kieler Ska-Punk Institution, die Herrschaften treiben immerhin bereits seit 16 Jahren ihr musikalisches Unwesen im Studio und vor allem auf den Bühnen dieser Welt. Bei mir persönlich verhält es sich ja inzwischen mit dem gleichnamigen Gesöff so, dass ich die Orangensaft mit Tequila und Grenadine Mischung durchaus einige Zeit sehr

  • Kurz und knackig wie die 7-inch selbst: 3 Songs im 79-Style oder 77-Style mit einem Vierspur-Rekorder live aufgenommen und auf Platte gepresst. Seite A mit dem Titelsong bleibt sofort im Ohr hängen, Seite B kommt noch besser, weil das Tempo etwas steigt. Leider nur 3 Songs! Kommt da noch was ? Bitte ja ? (Alien

  • Elektro-Wave aus Düsseldorf dessen Melodie und Monotonie an die frühen DAF erinnern, als lang vor „Tanz den Mussolini“. Teils eingängig bis tanzbar, teils nervenaufreibend bis anstrengend, insgesamt etwas lang in der Spieldauer aber dafür mutig anders. (selfiemitstalin.de) Ronja  

  • Punk-Rock der ruhigen Art aus Spanien mit spanischen Texten, leider ohne Übersetzung. Oi-Street-Punk Anleihen sind auch noch hörbar. Ich habe echt Respekt vor Bands, die was veröffentlichen, weil das ja auch Arbeit und Geld kostet, aber ich find‘ das Cover schon langweilig und die Mucke gibt mir auch nüscht. Sorry ! Anhören im Netz kost

  • Zum 25 jährigen Jubiläum der Oi!-Band aus Schwerin spendieren Sunny Bastards VOLXSTURM hier quasi ein Geburtstagsgeschenk inklusive eines Strauches ins Geschenk integrierter Gratulanten. Auf dem Doppelalbum haben sich enge Freunde der Band eingefunden, um dem Geburtstagskind und den Fans hier mit 25 (größtenteils eigens für diesen Anlass eingespielten) Covern bekannter VOLXSTURM Weisen eine kleine Freude

  • Früher hieß die Band mal „Morbus Down“, als Finn Faust gibt’s jetzt das Debüt der Kieler Hardcore-Punks. Hardcore mit deutschen Texten und erhobenen Zeigefinger. Für ‘ne DIY-Scheibe ziemlich sauber und auf den Punkt produziert, brettert daher gut rein. Einziger (völlig subjektiver) Makel ist für mich dieser Anti-Drogen-Song, dabei denke ich an Marlene Mortler und bin

  • Äußerst melodischer Streetpunk/Oi!/HC mit gelegentlichen Ska-Einflüssen von ENRAGED MINORITY aus Freiburg. Auch auf ihrem vierten Album geben Sie sich gewohnt kämpferisch, ohne dabei jedoch Tanzbarkeit und gute Laune zu vergessen. So eignet sich diese Scheibe hervorragend für feuchtfröhliche Kneipenabende und auch live machen ENRAGED MINORITY vermutlich ziemlich Spaß. Thematisiert werden trotzdem wichtige Anliegen, wie Klassenkampf,

  • Für heutige Hörgewohnheiten hat die inzwischen fünfköpfige Kapelle eine vergleichsweise sperrige aber keineswegs unsympathische Hardcorepunk-Variante im Gepäck. Sperrig hauptsächlich deshalb weil die ABGESTORBENE GEHIRNHÄLFTEN ihre Texte ohrenscheinlich ausgesprochen wichtig sind, im Infotext zur Platte steht auch folglich geschrieben: „Die Texte sezieren die individualistische, westliche Weltsicht, die die Mitmenschen und Umwelt auf der Strecke zurücklässt und

  • Der nette Herr Paulsen ist eine neue 4er-Combo aus Berlin. Ihre Musik nennen sie Herz/Punk. Mir persönlich ist es zu viel Herz in Form von vertrackten, eher traurigen Texten mit unterstützendem Gitarrengeschrammel. Nicht meine Tasse Kamillentee, aber für Freunde und Freundinnen des emotinaleren Musikhörens vielleicht ganz nett.(Elfenart Records) Häktor   Hier geht es zur Homepage

  • Die Songs der Singles sind übrigens allesamt auch auf dem kommenden Album der BAR STOOL PREACHERS namens „Grazie Governo„ (was übersetzt soviel wie „Danke Regierung“ bedeutet) enthalten. Dazu gibt es zu den drei 7“ jeweils auch noch eine der „Broken Hearts“ Flexis für umme, aber nur solange der Vorrat reicht. Am Mikro der Band aus

  • Um ehrlich zu sein, ich habe ein paar genervte Durchläufe gebraucht, bis ich plötzlich total am Album kleben geblieben bin. Selbstreflektiert und -kritisch denkt Dan über sein Leben nach und zieht dabei Bilanz. Witzig bis selbstironisch legt er einige Entwicklungsschritte der letzten Jahre dar, denkt über das Heranwachsen seiner Tochter in einer frauenfeindlichen Welt nach

  • Abgefahren !!! Die Band aus Montreal spielt astreinen Garagen-Wave-Punk-Drogengenommen-Powerpop. Sie sind mit ihrer Platte, welche schon im Herbst 2017 rauskam, auf dem selbigen Berliner Label vertreten, wie die mindestens genauso geilen Hex Dispensers, wovon ich mir irgendwann Anfang des Jahres die Platte zugelegt hatte. Und dann auch noch die gelungene The Mad Coverversion des Überhits

  • Oha! Deutschpunk! Diesmal angeblich weniger lustig, als man es von Abbruch gewohnt ist, sondern erwachsen, ernst und eben lieber linksextrem. Fans der Band müssen aber keine Angst haben, das hier ist definitiv kein knüppeliges Hardcore-Album. Stattdessen gibt man sich bemüht vielseitig, versucht mal zu slappen oder ein paar andere Instrumente reinzubringen. Leider will das nicht

  • Die Heissen Projektile sind angeblich die „berüchtigtste (…)Punkrockband Süddeutschlands“ und liefern hier ein anständiges Punkrock-Album ab, welches sich in keine Stil-Schublade packen lässt. Oft punkig, gelegentlich grunge-esk, manchmal Claus-Luer-Tribute-Band. Das ist launig und irgendwo originell, kann mich aber nicht die volle Spielzeit von sage und schreibe 55 Minuten fesseln. (DIY) Flo   Hier geht es

  • Diesmal gibt’s einmal brachial Schweden-Crust aus Münster und high, einmal Geschwindigkeits-Gitarren-Hardcore aus Tübingen. Ach jott, Platte schon zu Ende, bin doch noch am Tippen. Egal, holt euch die (leider sehr kurze) Scheibe ! Beide Bands kann man sich auf 45 & 33 Umdrehungen anhören. Schönes, griffiges Cover + Textblatt + DLC und diverse Sticker. (Subzine Records/SpasticFantastic)

  • Garage-Punk aus England? Das klingt doch mal fein, gut dass die LP ans PLASTIC BOMP 😉 bei mir gelandet ist. Auf die Ohren gibt’s eine feine Mischung aus 70er Garage Punk mit ner ordentlichen Brise Pop, geht gut ins Ohr und ist ein richtig feiner Sommer-Soundtrack. Produktion beschissen aber is ja Garage, muss wohl so.

  • Hier das Debütalbum des 1-Mann-1-Frau-1Banjo-1-Klampfe-manchmal-Geige-Folk-Punk-Duos aus Manchester. Sieben politische und persönliche Songs, die schön daher kommen. Manches Mal wirkt der ausschließlich weibliche Gesang etwas unmotiviert und eierig. Da geht live sicher mehr….weiß auch nicht, soll wohl so sein. Erinnern mich unerklärlicher Weise an Bus Station Loonies. Kommt mit Beiblatt aber leider ohne Texten (sind aber

  • Hab mir letztens zufällig noch das ebenfalls äußerst empfehlenswerte 2015er Vorgängeralbum der Schweizer namens „Disaster Control“ angehört, was es übrigens inzwischen theoretisch für lau auf Bandcamp gibt. Die GOODBYE JOHNNYS haben aber bestimmt auch nichts dagegen, wenn ihr etwas Kohle da lassen würdet, im Falle dass euch das dort Gebotene gefällt und ihr nach eurer Spende

  • Ist das ein Naturgesetz, dass jede Band, bei der jemand von EA80 mitmacht, auch nach EA80 klingen soll? So wie ein Typcasting beim Film? Is egal. Klingt auf jeden Fall düster und schwermütig, die Scheibe. Nicht nur auf einer oberflächlichen, musikalischen Ebene, die Songs treffen mich irgendwie unterschwellig, was ich richtig gut finde. Handwerklich einwandfrei

  • Cooles Plattencover, auf jeden Fall ein Hingucker und gewissermaßen auch ein Appetizer. Was wird sich da wohl dahinter verbergen? Zum Futtern gibt’s ne deutschsprachige Mischung aus Punk-Rock und Post-Punk. Klingt auch mit den wavigen Pop-Elementen echt ganz cool. Vor allem das Gitarrenspiel und die groovigen Basslines dahinter machen echt Spaß. Produziert ist das ganze auch